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Adresse: Hier finden Sie uns:
Beratungsstelle für Erziehungs-, Familien- und Lebensfragen
Norderdomstraße 6
248376 Schleswig
Tel.: 04621 - 38 11 22

Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk des Ev. Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg
Telefon: 04621-381122
E-Mail: erziehungs-lebensberatung-sl@diakonie-slfl.de
Webseite: http://www.erziehungsberatung-schleswig.de
Dokumente: Flyer_Beratungsstelle.pdf
Flyer_EPB.pdf
Infos: Erziehungs- und Familienberatung
Sie können Kontakt mit uns aufnehmen
wenn es Probleme im Kindergarten oder in der Schule gibt
wenn Sie Fragen zur Erziehung haben
wenn Sie sich überfordert fühlen und die Beziehung zu Ihrem Kind darunter leidet
wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung ihres Kindes machen
wenn Sie Fragen zu Liebe, Partnerschaft und Sexualität haben
wenn es Streitigkeiten in der Familie gibt
wenn Sie durch Krankheit oder Tod in der Familie belastet sind
wenn Sie Unterstützung in einer Trennungssituation wünschen
wenn Sie eine Adresse oder Informationen benötigen.

Und das erwartet Sie
In der Regel verabreden wir ein erstes Gespräch mit den Eltern oder einem Elternteil und besprechen dann, wie es weiter gehen soll.
Je nach Problemlage können wir anschließend Einzelgespräche, Paargespräche, Familienge-spräche oder Gespräche mit dem Kind oder dem Jugendlichen allein weiter vereinbaren.

Was Sie sonst noch wissen sollten
Die Gespräche sind vertraulich. Ohne Ihre Zustimmung werden wir weder Ihre Daten noch Inhalte der Gespräche an Dritte weitergeben. Sie können die Beratung auch anonym in An-spruch nehmen.
Wir beraten Sie unabhängig von Konfession oder Lebensanschauung.
Die Beratung ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.erziehungsberatung-schleswig.de

Wir möchten Sie auch auf das kostenfreie Online-Beratungsangebot der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) hinweisen: www.bke-beratung.de .

Was ist Erziehungsberatung?
Kinder, Jugendliche und Eltern sowie andere Erziehungsberechtigte können sich bei Erzie-hungsfragen und bei persönlichen oder familiären Problemen an die Erziehungs- und Famili-enberatungsstelle wenden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtung haben die Aufgabe, zusammen mit den Ratsuchenden deren Probleme zu klären und Lösungen für ihre Fragen zu suchen. Mit ihren breiten Fachkenntnissen unterstützen die Beraterinnen und Berater Kinder, Jugendli-che und Eltern, ihre Schwierigkeiten zu bewältigen. Auch bei Fragen und Konflikten im Zu-sammenhang mit Trennungen und Scheidungen bietet die Erziehungs- und Familienbera-tungsstelle allen Familienmitgliedern ihre professionelle Hilfe an.
Die verschiedensten Probleme können Anlass sein, eine Erziehungs- und Familienbera-tungsstelle aufzusuchen
Je nach Alter des Kindes oder Jugendlichen können beispielsweise Entwicklungsprobleme, Fragen zu Erziehungsmethoden oder Ängste Gründe sein für Eltern, sich an die Erziehungs- und Familienberatungsstelle zu wenden.
Im Kindergartenalter sind unter anderem Trennungs- und Kontaktschwierigkeiten, Einschlaf-probleme, Einnässen oder andere psychosomatische Beschwerden Anlässe, eine Beratungs-stelle aufzusuchen.
Im Schulalter stehen oft Leistungs- und Verhaltensprobleme im Vordergrund der Sorge von Eltern und Lehrerinnen oder Lehrer. Aber auch die Nutzung der neuen Medien und die damit verbundenen Risiken können ein Thema für die Beratung sein.
Die mit der Pubertät beginnende Ablösung vom Elternhaus kann dann noch einmal neue Be-lastungen für die Jugendlichen und ihre Familien bringen. Als Stichworte seien genannt Um-gang mit Medien, Alkoholkonsum oder die Zeiten des Nachhause-Kommens. Hier kann Bera-tung helfen, im Gespräch miteinander zu bleiben und in Konfliktsituationen Kompromisse zu finden.
Für Jugendliche ist es wichtig zu wissen, dass sie auch ohne die Eltern die Beratungsstelle aufsuchen können.
Die Schwierigkeiten haben unterschiedliche Ursachen
Die verschiedenen Probleme und Auffälligkeiten können vielfältige Ursachen haben. So kann es in einer Familie unterschiedliche Konfliktbereiche geben. Oft haben Eltern schon lange be-stehende und manchmal auch nicht wahrgenommene Beziehungsschwierigkeiten als Paar. Vielleicht wollen die Eltern sich trennen oder haben sich gerade getrennt.
Eltern fühlen sich mit den Erziehungsaufgaben in veränderten Lebenswelten häufig auch ge-nerell überfordert. So kann es zu schweren Belastungen des Familienlebens kommen, wenn Vater oder Mutter von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.
Ebenso können Spannungen durch den Einfluss unterschiedlicher Kulturen und Wertvorstel-lungen Ursachen schwerwiegender Konflikte und Probleme in Familien sein.
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Aber nicht allein Schwierigkeiten im Zusammenleben von Kindern und Eltern beeinträchtigen Kinder und Jugendliche: Kinder, die im Kindergarten oder in der Schule auffallen, können da-mit einerseits Probleme in der Familie ausdrücken, aber auch ihr Unwohlsein, ihre Unzufrie-denheit mit der betreffenden Einrichtung. Sie fühlen sich vielleicht von der Erzieherin oder dem Lehrer nicht angenommen oder sie sind überfordert.
Die Beratungsstelle bietet ein breites Spektrum von Hilfen an
Den unterschiedlichen Beratungsanlässen und den ganz verschiedenen Entstehungsbedin-gungen der Probleme von Kindern, Jugendlichen und Eltern entspricht das breite Spektrum von Hilfen, das die Erziehungs- und Familienberatungsstelle anbieten.
Beratung ist ein Weg, Lösungen zu finden und bislang verborgene Stärken weiterentwickeln und ausbauen zu können.
In der Regel werden die Eltern, die oder der Jugendliche oder auch die ganze Familie zu ei-nem Erstgespräch eingeladen. Dieses erste Treffen dient dazu, dass die Beraterin oder der Berater die Probleme näher kennenlernt. Hier kann bereits über mögliche Ursachen gespro-chen werden. Die Beraterinnen versuchen, die Schwierigkeiten zu verstehen. Gemeinsam mit den Betroffenen wird dann ein Weg zur Lösung und zur Bewältigung der Probleme ge-sucht. Hilfreiche Fragen können beispielsweise sein: Was wollen Sie erreichen? Welches sind Ihre Ziele für unsere gemeinsame Arbeit?
Nach dem Erstgespräch können sich Gespräche mit den Eltern, den Kinder oder Jugendlichen oder mit der ganzen Familie anschließen. Die Angebote sind von der speziellen Problemlage abhängig.
Darüber hinaus gibt es Gruppenangebote, z.B. für Eltern, die sich getrennt haben oder für Kinder, deren Eltern sich getrennt haben.
Die Beraterinnen und Berater unterliegen der Schweigepflicht
Zwischen Ratsuchenden und BeraterInnen muss sich eine vertrauensvolle Beziehung entwi-ckeln können, weil ja sehr persönliche Erfahrungen und Gefühle besprochen werden. Des-halb unterliegen Beraterinnen und Berater der gesetzlichen Pflicht zum Schutz des Privatge-heimnisses ihrer Klienten. Das heißt, die Gespräche sind vertraulich. Personen außerhalb der Beratungsstelle oder MitarbeiterInnen anderer Einrichtungen wie Schule, Jugendamt oder Kindergarten, oder auch Familienangehörige erfahren nur mit Einwilligung der Betroffenen vom Inhalt der Beratung. Sollten also Gespräche mit diesen Einrichtungen oder Personen sinnvoll und erforderlich sein, dann werden sie von der Beratungsstelle nur auf Wunsch der Klienten oder mit deren ausdrücklichem Einverständnis aufgenommen.
Qualifizierte Fachkräfte arbeiten im Team
In der Erziehungs- und Familienberatungsstelle arbeitet ein Team von Fachleuten unter-schiedlicher Berufe zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben unterschiedli-che Ausbildungen als Psychologen, Sozialarbeiter/Sozialpädagogen oder als Kinder- und Ju-gendlichen-Psychotherapeuten. Außerdem verfügen sie über besondere Zusatzausbildun-gen. Darüber hinaus haben sie sich mit Themen, die bei den verschiedensten Anlässen zur
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Beratung immer wieder von Bedeutung sind, vertieft befasst und bilden sich regelmäßig wei-ter. Auch im Bereich der Trennungs- und Scheidungsberatung oder für Hilfen bei sexuellem Missbrauch haben sich die Beraterinnen und Berater zusätzlich qualifiziert.
Die Beratung ist kostenlos
Eltern und andere Personensorgeberechtigte haben ebenso wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einen Rechtsanspruch auf Erziehungsberatung. Das ist im Kinder- und Ju-gendhilfegesetz geregelt. Die erforderlichen Gespräche, die Beratung und die therapeuti-schen Angebote sind für die Ratsuchenden kostenlos.
Anruf genügt
Um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren, genügt in der Regel ein Anruf. Oder Sie nutzen unser Anmeldeformular auf unserer Homepage: www.erziehungsberatung-schles-wig.de. Sie bekommen dann so bald wie möglich einen Terminvorschlag für ein Erstgespräch. In der Regel beträgt die Wartezeit 2-4 Wochen.
Ganz allgemein gilt: Reden hilft. Scheuen Sie sich nicht, sich bei uns zu melden.
Angelehnt an: Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. www.bke.de


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