Stadtentwicklung Lärmaktionsplan

Lärmaktionsplan der Stadt Schleswig (Stand 2008)

 Lärmaktionsplan der Stadt Schleswig

Für viele Menschen ist Lärm das Umweltproblem Nr. 1. So sehen sich in Deutschland über 60 % der Menschen durch laute Geräusche, insbesondere verursacht durch Straßenverkehr, belästigt. Mit der Umgebungslärmrichtlinie hat die Europäische Union ein Konzept vorgelegt, wie Auswirkungen zu erfassen, ihnen entgegen zu wirken und vorzubeugen.

Übergeleitet in deutsches Recht legen die §§ 47 a bis f des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) folgende Aufgaben fest:

 -         In der ersten Stufe sind für Ballungsräume mit mehr als 250.000 Einwohnern oder für Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 6 Mio. Fahrzeugen pro Jahr bis zum 30. Juni 2007 strategische Lärmkarten zur Ermittlung der Belastung durch Verkehrslärm zu erstellen.

-         Zur Verminderung und Vorbeugung sind für die betroffenen Gebiete bis zum 18. Juli 2008 Lärmaktionspläne durch die jeweiligen Gemeinden aufzustellen.

In der zweiten Stufe gilt dieses auch für Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern und Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Fahrzeugen pro Jahr. Bis zum 30. Juni 2012 ist die Lärmkartierung vorzunehmen und bis zum 18. Juli 2013 sind die Lärmaktionspläne aufzustellen.

 Der Entwurf des Lärmaktionsplanes für die Stadt Schleswig für die Bundesautobahn A 7 und den Abschnitt der Bundesstraße B 76 zwischen der Abfahrt nach Eckernförde und Schleswig-Mitte wird hier im Rahmen seiner öffentlichen Auslegung, die in der Frist vom 3. Juni 2008 bis zum 2. Juli 2008 stattfindet, bekannt gegeben. Die Auslegung findet auch im Bau- und Umweltamt der Stadt Schleswig, Gallberg 4, 1. Obergeschoss, Stadtplanung statt. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist auch unter bau-umwelt@schleswig.de abgegeben werden.

Die entsprechenden Lärmkarten können unter www.umweltdaten.landsh.de/laermatlas und weitere Informationen auch unter www.laerm.schleswig-holstein.de eingesehen