Stadtentwicklung Spielleitplanung

Bericht zur Spielleitplanung 2010

Dieser Artikel wurde am 18.02.2010 von der Praktikantin Julia Anker angefertigt.

Spielleitplanung

Die Spielleitplanung ist ein neues Planungsinstrument zur Umsetzung kinder- und jugendfreundlicher Städte. Nicht nur Spielplatzplanung! Wichtig dabei ist, dass die Kinder und Jugendlichen auch Naturerfahrungen sammeln können, wie zum Beispiel in nahegelegten Wälder, wo die Kinder auf Bäumen klettern, in Bächen spielen oder sich dort mit Freunden treffen können. Außerdem ist es wichtig für Sicherung und Erhaltung von Räumen der Kinder und Jugendlichen zu sorgen, damit sie sich dort weiterhin aufhalten können.
Durch die Spielleitplanung soll „Alt und Jung" zusammen gebracht werden.
Bei der Spielleitplanung geht es nicht nur darum neue Plätze zu errichten, sondern auch bereits geplante Projekte zu unterstützen und zu verwirklichen. Um die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen werden Bürgerforen eingerichtet, damit die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen mit einbringen können ( für Erwachsene und Jugendliche ). Um Kinder und Jugendliche auch aktiv einzubinden, werden an Schulen „Mental Maps" (Fragebogen) ausgeteilt. Mit den ausgewerteten Fragebogen werden Spielleitpläne und Bestandspläne erstellt. Spielleitpläne zeigen, wo die Kinder spielen können und Jugendliche sich aufhalten können. Bestandspläne zeigen Plätzen auf, wo sich Kinder und Jugendliche zurzeit aufhalten und spielen. Es sollen außerdem auch Zukunftswerkstätten durchgeführt werden, wo Ideen für unsere Stadt gesammelt und abgestimmt werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spielleitplanung unternehmen auch Streifzüge mit den Kinder und Jugendlichen innerhalb der Stadt. Sie klettern mit ihnen auf Bäumen oder über Zäune, spielen Spiele im Freien, etc. Die Kinder und Jugendlichen zeigen den Leuten von Spielleitplanung wo sie sich treffen und spielen. Außerdem soll dadurch auch das Wohnumfeld verbessert werden.
Die Spielleitplanung ist schon in vielen Städten erfolgreich angewendet worden und wir erstmalig in Schleswig-Holstein in Schleswig durchgeführt und wird somit immer populärer.
Ziel der Spielleitplanung ist, das positive Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig gesichert werden und sie stärkt die alltagsdemokratische Mitbestimmung von Kinder und Jugendlichen.

Ich finde das Spielleitplanung eine gute Idee ist, weil ich denke das Kinder und Jugendliche sich dadurch sicherer in Schleswig aufhalten können, Schleswig dadurch für junge Familien attraktiv macht und Kinder und Jugendliche sich deswegen lieber draußen aufhalten, anstatt den ganzen Tag drinnen zu bleiben.


Erstellt: von Julia Anker, Praktikantin in der Stadt Schleswig vom 15.02.2010 bis 26.02.2010