Stadtentwicklung Umrüstung auf LED-Beleuchtung

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Schleswig

Im Januar 2012 wurde für die Stadt Schleswig eine Liste der Leuchten aufgestellt, die mit Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL) bestückt sind. In dieser Liste sind ca. 2000 Leuchten aufgelistet, die von dem Verbot der HQL-Lampen ab 2015 betroffen sind. Im zweiten Schritt wurden die Kosten für den Ersatz dieser Leuchten durch LED-Leuchten ermittelt. Die Gesamtkosten für Montage und Lieferung der Leuchten belaufen sich auf 1.281.744 €.

Da diese Umrüstung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit 25 % gefördert wird, wurde ein Förderantrag von den Stadtwerken im Auftrage der Stadt Schleswig vorbereitet. Die Förderanträge werden über den Projektträger Jülich abgewickelt und dorthin wurde Anfang März 2012 der Antrag, unterschrieben von Bürgermeister Dahl, geschickt. Am 26. Juli 2012 hat die Stadt Schleswig den positiven Zuwendungsbescheid erhalten. In diesem Bescheid ist eine nicht rückzahlbare Zuwendung von 320.436 € bewilligt worden, dieser Betrag entspricht 25 % der Gesamtsumme. Dieser Betrag wird auf 3 Jahre aufgeteilt. 

Noch bevor der Zuwendungsbescheid im Hause war, wurden die auf dem Markt befindlichen LED-Leuchten miteinander verglichen. Auf dieser Basis wurde eine Forderungsliste aufgestellt. Diese Liste enthält die technischen Merkmale, die von den neuen Leuchten erfüllt werden sollen. Im Rahmen der Aufgabenübertragungen von der Stadt Schleswig zu den Umweltdiensten werden wir den Austausch der Leuchten vornehmen. 

Somit wird nur die Lieferung der Leuchten ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt nach VOL und muss europaweit vorgenommen werden, da die Grenze von 200.000 € überschritten wird. Um nicht nur den Preis, sondern auch die Betriebskosten über die Lebensdauer der Leuchten bei der Vergabe zu berücksichtigten, wurde eine Bewertungsmatrix in Anlehnung eines Vorschlages des Projektträgers Jülich eingebunden. Die Matrix ist wie folgt aufgebaut:

 

- Anschaffungspreis 30 %

- Energieverbrauch pro Jahr 30 %

- Produktqualität und lichttechnische Eigenschaften 30 %

- Ästhetik 10 %

 

Die Ausschreibung wurde am 14. Dezember 2012 im Supplement des EU-Amtsblattes veröffentlicht. Bis zum 3. Januar 2013 konnten Interessenten das Leistungsverzeichnis anfordern. Das Leistungsverzeichnis wurde an insgesamt 14 Interessenten verschickt. Am 6. Februar 2013 erfolgte die Submission, zu diesem Zeitpunkt lagen vier Angebote vor einer Größenordnung von rund 600 T€ - 750 T€. Die Prüfung der Angebote sowie die Mitteilung an die unterlegenen Bieter erfolgt kurzfristig, so dass nach Ablauf der Einspruchsfrist von 14 Tagen der Auftrag erteilt werden kann. Dies erfolgt durch die Umweltdienste.

Abschluss der Umrüstung (bitte anklicken)

Gefördert durch Zuwendung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus dem Programm der nationalen Klimaschutzinitiative www.klimaschutz.de

Präsentation der Umrüstung (bitte anklicken)ministerium_fuer_umwelt.pngnationale_klimaschutz.png