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Das Gleichstellungsbüro der Stadt Schleswig

Das Gleichstellungsbüro der Stadt existiert seit 1. Oktober 1991. Wir setzen uns für Chancengleichheit von Frauen und Männern ein.

Die Arbeit basiert auf dem Verfassungsauftrag des Grundgesetzes Artikel 3 Absatz 2:

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.« 

sowie auf der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein Artikel 6:

»Die Förderung der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist die Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie anderer Träger der öffentlichen Verwaltung. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass Frauen und Männer in kollegialem öffentlichen Beschluss und Beratungsorgan zu gleichen Anteilen vertreten sind.«

Kompetenzen der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragte ist mit folgenden Kompetenzen ausgestattet:

Sie ist

  • dem Bürgermeister direkt zugeordnet,/ Stabsstelle
  • in Ausübung ihrer Tätigkeit unabhängig,
  • redeberechtigt in der Ratsversammlung  sowie in allen Ausschüssen,
  • in allen Angelegenheiten, die die Belange von Frauen als Einwohnerinnen oder als Mitarbeiterinnen der Verwaltung berühren, so frühzeitig zu beteiligen, dass ihre Anregungen, Vorschläge und sonstigen Stellungnahmen berücksichtigt werden können,
  • in der Öffentlichkeitsarbeit selbständig.

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind verankert in der Hauptsatzung der Stadt Schleswig.

Aufgaben sind unter anderem:

Im Sozial- und Familienbereich:

  • Förderung und Unterstützung des Ausbaus von Kinderbetreuung
  •  weitere Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
  • Weiterentwicklung der  Betreuten Grundschulen, Mädchen- und Jungenarbeit, Frauentreffs und -gruppen,
  • Frauen im Leistungsbezug des SGB XII, Aufrechterhaltung der Angebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind;
  • Begleitung des demografischen Wandels

Im Gesundheitsbereich:

  • Beachtung unterschiedlicher Gesundheitsaspekte bei Frauen und Mädchen sowie Männern

Im Kulturbereich:

  • Berücksichtigung von Künstlerinnen bei Ausstellungen, Konzerten sowie Lesungen, Kultur- und Bildungsangebote für Frauen,
  • Aufarbeitung der weiblichen Historie des Krieges

Im Verkehrsbereich:

  • Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs,
  • sichere Parkplätze und Beteiligung bei der Verkehrsplanung

Im Bau- und Planungsbereich:

  • Beachtung von Genderaspekten  bei der Planung von öffentlichen Baumaßnahmen

Im Erwerbsbereich:

  • Begleitung und Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen für Frauen,
  • Beteiligung an der Umstrukturierung des Arbeitsmarktes zur Sicherung der Chancengleichheit von Männern und Frauen,
  • Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen,
  • Erhöhung des Anteils von Existenzgründungen durch Frauen

In der gesamten Verwaltung:

  • Prüfung der Ausschussvorlagen,
  • Stellungnahmen zu Anträgen der Fraktionen und Verwaltung,
  • Frauenfördermaßnahmen in der Verwaltung, die eine ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern bei Einstellungen, Beförderungen, Aus- und Fortbildung sichern.
  • Einführung von Gender Mainstreaming in allen Bereichen und Ebenen der Verwaltung
  • Beachtung von der Thematik Vereinbarkeit Familie und Beruf

In der Kommunalpolitik:

  • Erhöhung des Anteils von Kommunalpolitikerinnen in dem Gremien der   Stadt
  • Angebote für Schulungen des politischen Ehrenamtes
  • Netzwerke installieren
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