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Altstädter St. Knudsgilde von 1449

Herr 1. Ältermann Jan-H. Schäfertöns

Postfach 1479
24825 Schleswig

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Die Altstädter St. Knudsgilde - eine 550 Jahre alte Tradition Von Glanzzeiten und Katastrophen in einer wechselvollen Zeitgeschichte


Schleswigs älteste Gilde kann auf über 550 Jahre Tradition zurückblicken.
Die Altstädter St. Knudsgilde wurde im Jahre 1449 erstmals in städtischen Kämmereiaufzeichnungen erwähnt. Damals hieß sie allerdings, als Hinweis auf das Vogelschießen, "Papagoyengilde". Heute versteht sich die Altstädter St. Knudsgilde als eine dem Brauchtum verbundene Gemeinschaft, die sich aktiv am kulturellen Leben der Stadt Schleswig beteiligt. Höhepunkt aller Aktivitäten - die nun am 15. Juni wieder beginnen und am 19. Juni enden - ist das im dreijährigen Rhythmus stattfindende Schützenfest, das mit der Proklamation des neuen Schützenkönigs endet. Das Motto lautet : "Frohsinn, Ordnung, Einigkeit".
Die gesamte organisatorische Planung eines Schützenfestes nimmt ungefähr ein Jahr in Anspruch. Schleswigs verschiedene Schützengilden richten es im Wechsel aus, sodaß jede Gilde alle drei Jahre ein Fest organisiert. Der Festplatz der Altstädter St. Knudsgilde ist der Netztetrockenplatz auf dem Holm,direkt an der herrlichen Schlei gelegen. Hier finden von Freitag bis Dienstag viele Veranstaltungen statt, an denen auch die Gildeschwestern großen Anteil haben, die zwar keine Gildemitglieder sind, ohne die ein aktives Gildeleben jedoch nicht denkbar ist.
am Freitag, 19. Juni, wird das sogenannte Herrenzelt auf dem Festplatz mit Eichlaubgirlanden geschmückt. Dieses Kranzbindefest, verbunden mit einer Andacht und Tanz ,bildet den gildeinternen Festauftakt. Am Sonnabend, 20.
Juni, wird dann die gesamte Bevölkerung von Stadt und Land mit einbezogen.
Hunderte von Kindern beteiligen sich am Kinderfest. Jung und alt besuchen die Schausteller auf dem Festplatz, tanzen bis in die Nacht im Festzelt bei Disco - und Livemusik und säumen die Straßen bei den Umzügen durch Schleswigs Straßen. Glanzlichter sind auch die Empfänge in Rat- und Kreis - haus durch Bürgermeister und Landrat, sowie der Fahnenaufmarsch von bis zu 40 Umlandgilden.
Höhepunkt des ab Sonnabend täglich stattfinden Schießens auf den hölzernen Vogel ist der Königsschuß am Dienstagabend, 19. Juni, mit anschließender Proklamation der neuen Majestät und öffentlichem großen Zapfenstreich bei Fackelschein, der auch den Schlußpunkt des Volksfestes darstellt
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