Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Bergung des Schiffes „Dirkje“ am 25. April 2026 ist erfolgreich abgeschlossen worden. In enger Abstimmung und mit großem Einsatz aller beteiligten Unternehmen, Behörden und Organisationen konnte das Vorhaben planmäßig umgesetzt und sogar früher als vorgesehen beendet werden.

Umfassende Vorbereitung und enge Abstimmung

Bereits im Vorfeld der Bergung fanden mehrere Abstimmungen und technische Prüfungen statt. Am 21. April 2026 überprüften das Technische Hilfswerk (THW) und die Freiwillige Feuerwehr Schleswig die Schwimmfähigkeit der „Dirkje“. In diesem Zuge wurden die Dalben, auf denen das Schiff festsaß, entfernt und das Schiff mittels Pumpen leergepumpt. Anschließend wurde die „Dirkje“ näher ans Ufer verbracht, um optimale Bedingungen für die spätere Bergung zu schaffen. Die Stadtwerke SH unterstützten die Maßnahmen dabei in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften und leisteten einen wichtigen Beitrag zur technischen Umsetzung vor Ort.

Reibungsloser Ablauf am Bergungstag

Am 25. April 2026 begann die Bergung um 9:00 Uhr. Mithilfe eines Krans der Firma Willie & Dulies Krane wurde die „Dirkje“ aus dem Wasser gehoben und anschließend auf ein Transportfahrzeug der Schultz Recycling GmbH verladen. Das Schiff wurde auf das Betriebsgelände des Unternehmens gebracht, wo nun die fachgerechte Verwertung erfolgt.

Für die Dauer der Arbeiten wurden die Callisenstraße und das Wikingeck vorsorglich in der Zeit von 6:00 bis 20:00 Uhr voll gesperrt. Dank des zügigen und reibungslosen Ablaufs konnten die Sperrungen jedoch vorzeitig wieder aufgehoben werden. Anwohner*innen sowie die Öffentlichkeit waren im Vorfeld über die Sperrung im Vorwege informiert.

Dank an alle Beteiligten

An der erfolgreichen Umsetzung waren neben den beauftragten Unternehmen auch zahlreiche Kräfte aus Organisationen und Verwaltung beteiligt, darunter das THW, die Freiwillige Feuerwehr Schleswig, die Stadtwerke SH sowie die Fachbereiche Ordnung und Bürgerangelegenheiten und Straßenrecht. Ein besonderer Dank gilt den Anwohner*innen im betroffenen Bereich für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Durch die Beachtung der eingerichteten Parkverbote konnte u. a. die Bergung zügig durchgeführt werden.

Bürgermeister Jonas Kähler betont: „Die erfolgreiche Bergung der ‚Dirkje‘ zeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Einsatzkräften und Verwaltung funktioniert. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit hoher Professionalität und großem Engagement zum Gelingen dieses anspruchsvollen Einsatzes beigetragen haben – ebenso wie den Anwohner*innen für ihr Verständnis während der notwendigen Sperrungen.“

Mit der Bergung ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Aufwertung des Wikingecks gelungen. Im Mai steht bereits die nächste Maßnahme an: Die Bergung des Schiffes „Simone“ ist in Vorbereitung und wird durch die Schiffswerft Otto Eberhardt GmbH durchgeführt.