Schleswig liegt an der Schlei – einem Meeresarm der Ostsee. Aufgrund der geographischen Lage kann es daher bei Sturm- und Unwetterlagen in Teilen des Stadtgebietes zu einer Gefährdung von Infrastruktur und Personen durch Hochwasser kommen.
In einem Ereignisfall, sprich sollten entsprechende Prognosen oder Warnungen vorliegen, tritt der Krisenstab zusammen, um die Lage zu bewerten und ggf. Maßnahmen zu ergreifen.
Selbst- /Eigenvorsorge
Alle Bürger*innen sind zunächst selbst dafür verantwortlich, für mögliche Not- oder Katastrophenfälle vorzusorgen, die ihr Eigentum betreffen können.
Als Hilfestellung hat das Land Schleswig-Holstein die Kampagne „Wasserstark.SH“ gestartet. Hier kann zum Beispiel eine Checkliste „Persönliche Vorkehrungen“ oder auch Checkliste „Bauliche Maßnahmen“ abgerufen werden, um selbst Maßnahmen treffen und so vorsorgen zu können.
Warum ist die Selbst-/Eigenvorsorge so wichtig? Der Krisenstab der Stadt Schleswig ist insbesondere für den Schutz der Bevölkerung zuständig. Individualinteressen können eventuell nur untergeordnete Berücksichtigung finden. Um dadurch keine Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich eine entsprechende Vorsorge zu treffen.
Sie können sich über die aktuellen Pegelstände und Warnungen über die Warn-Apps informieren.
Was macht der Krisenstab?
Kernaufgabe des Krisenstabes der Stadt Schleswig ist es die Ereignislage zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung (Leib und Leben) aber auch für die Infrastruktur (z. B. Straßen, Wege, Stromversorgung) zu treffen.
In der Regel werden als Hilfestellung Sandsäcke an bekanntzugebenden Standorten bereitgestellt.
Im Falle einer Evakuierung eines Gebietes können Notunterkünfte oder sogar Notfallinformationspunkte errichtet werden.
