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Jonas Kähler und Björn Sothen (BIG Städtbau) erläutern die Maßnahmen und Zeitabläufe der Innenstadtsanierung am Tag der Städtebauförderung
Baustellen-Imbiss: Jonas Kähler und Björn Sothen (BIG Städtbau GmbH) erläutern die Maßnahmen und Zeitabläufe der Innenstadtsanierung am Tag der Städtebauförderung
Besucherinnen vor den Visualisierungen entlang des Bauzauns
Innenstadtsanierung - Visualisierungen entlang des Bauzauns

Beim Baustellen-Imbiss im Parkhausquartier hat die Stadt Schleswig am Samstag, 9. Mai 2026, zahlreiche interessierte Bürger*innen begrüßt. Im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über den aktuellen Stand der Innenstadtsanierung zu informieren und mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Fortschritte sichtbar und nachvollziehbar

Das ehemalige ZOB-Gelände, auf dem die Veranstaltung stattfand, steht derzeit wie kaum ein anderer Ort für den Wandel in der Schleswiger Innenstadt. Bürgermeister Jonas Kähler betonte in seinem Grußwort, dass die Sanierung nicht mehr nur in der Planung, sondern bereits deutlich in der Umsetzung angekommen sei. „Wenn man heute hier steht, sieht man ganz konkret: Unsere Innenstadt entwickelt sich sichtbar weiter. Aus dem Aufbruch ist Umsetzung geworden – und wir kommen Schritt für Schritt voran“, so Bürgermeister Jonas Kähler. Seit der Auftaktveranstaltung zu Jahresbeginn habe sich auf der Baustelle viel bewegt. Besonders der vollständige Rückbau des ehemaligen ZOB-Gebäudes markiere einen wichtigen Meilenstein. Nach umfassender Entkernung und fachgerechter Entfernung belasteter Materialien wurde das Gebäude planmäßig abgebrochen. Der Keller ist inzwischen verfüllt und verdichtet und bildet damit eine tragfähige Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte.

Auch der Rückbau des Parkhauses am Schwarzen Weg schreitet zügig voran. Mehr als die Hälfte des Bauwerks ist bereits entfernt. Die Arbeiten verlaufen schneller als ursprünglich geplant und werden systematisch umgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung gab zudem Björn Sothen von der BIG Städtebau GmbH, Kiel einen umfassenden Einblick in die weiteren Maßnahmen und den zeitlichen Ablauf der Innenstadtsanierung. Deutlich wurde dabei, dass die einzelnen Maßnahmen eng miteinander verknüpft sind und gemeinsam zur langfristigen Stärkung und Attraktivierung der Schleswiger Innenstadt beitragen werden. 

Nachhaltigkeit und sorgfältige Vorbereitung

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Der anfallende Bauschutt wird vor Ort aufbereitet, analysiert und soweit möglich wiederverwendet. Damit verbindet die Stadt Schleswig die bauliche Entwicklung mit nachhaltigen Ansätzen. Zugleich wurde deutlich, dass viele vorbereitende Maßnahmen – wie das Trennen von Versorgungsleitungen oder die fachgerechte Entsorgung belasteter Baustoffe – zwar kaum sichtbar, aber entscheidend für einen sicheren Bauablauf sind.

Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung

Der Baustellen-Imbiss bot Raum für persönliche Gespräche. Neben Bürgermeister Jonas Kähler standen Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Projektbeteiligte für Fragen zur Verfügung. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über Planungen zu informieren und eigene Anregungen einzubringen. Bei Imbiss und Getränken entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Auch für Kinder gab es ein anschauliches Angebot: Ein Bagger auf der Baustelle konnte aus nächster Nähe besichtigt werden und machte die Bauarbeiten greifbar.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Beteiligten

Der sichtbare Fortschritt im Parkhausquartier ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zahlreicher Akteur*innen. Die Stadt Schleswig dankt insbesondere den ausführenden Abbruchunternehmen Balzersen GmbH & Co. KG und Freimuth Abbruch GmbH sowie der Sanierungsträgerin BIG BAU Projekt- und Stadtentwicklung für die fachliche Begleitung. Ebenso gilt der Dank den Schleswiger Stadtwerken und den beteiligten Fachdiensten der Stadtverwaltung.

Blick in die Zukunft des Quartiers

Die Entwicklung des Parkhausquartiers geht über ein reines Bauprojekt hinaus. Geplant sind unter anderem ein neues Parkhaus, ein Bürgerforum als sogenannter „Dritter Ort“ sowie großzügige Freiflächen. Ziel ist ein lebendiger, attraktiver Treffpunkt für alle Generationen im Herzen der Stadt. Die Visualisierungen entlang des Bauzauns gaben den Besucher*innen bereits einen anschaulichen Eindruck von der zukünftigen Gestaltung.

Der Baustellen-Imbiss hat gezeigt, wie groß das Interesse an der Entwicklung der Innenstadt ist und wie wichtig der direkte Dialog mit der Bürgerschaft bleibt. „Es freut mich sehr zu sehen, wie viele Menschen sich für die Entwicklung ihrer Stadt interessieren und diesen Weg aktiv begleiten. Genau dieser Austausch macht unsere Projekte stärker und trägt dazu bei, dass wir gemeinsam gute Lösungen für Schleswig entwickeln“, resümierte Bürgermeister Jonas Kähler.