Im Rahmen der Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Parkhausbereich wurden im Januar 2026 insgesamt 33 Bäume gefällt. Die Maßnahme war notwendig, um die Neuplanung des ZOB als einen der ersten Schritte der Innenstadtsanierung umzusetzen.
„Die Umgestaltung des ZOB ist ein wichtiger Meilenstein für die Attraktivität und Funktionalität unserer Innenstadt. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, dass verlorene Grünflächen durch standortgerechte Ersatzpflanzungen ausgeglichen werden“, betont Bürgermeister Jonas Kähler.
Der neue ZOB wird künftig eine veränderte Anordnung von Fahrflächen und Bussteigen aufweisen, sodass nur wenige der bisherigen Baumstandorte in die Planung integriert werden konnten. Bei den gefällten Bäumen handelte es sich überwiegend um Japanische Schnurbäume sowie Trompetenbäume und Eschen.
In dieser Woche fanden die Ersatzpflanzungen statt: 39 neue Bäume werden auf einer städtischen Grünfläche im Stadtteil Friedrichsberg gesetzt, zwischen der Bundesstraße B76 und dem Sportplatz „Am Öhr“. Eine Pflanzung direkt am ZOB ist aufgrund der laufenden Abriss- und Bauarbeiten nicht möglich.
Die Anzahl der Ersatzpflanzungen wurde durch die Untere Naturschutzbehörde im Rahmen der Fällgenehmigung festgelegt. Gepflanzt werden standortgerechte, einheimische Laubbäume, darunter Feldahorn, Hainbuche sowie Trauben- und Stieleichen.
