Die Stadt Schleswig beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ und setzt damit am 10. März ein sichtbares Zeichen für Menschenrechte, Frieden und Solidarität. Vor dem Rathaus wird die tibetische Flagge gehisst.
2026 ist ein besonderes Jahr: Die Kampagne feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Seit 1996 engagieren sich hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland für die Rechte der Tibeterinnen und Tibeter. Die Stadt Schleswig beteiligt sich seit 2020 an der Aktion und bekräftigt damit ihr kontinuierliches Eintreten für Demokratie, Vielfalt und den Schutz der Menschenrechte.
Der 10. März erinnert an den tibetischen Volksaufstand von 1959, der von der chinesischen Besatzungsmacht gewaltsam niedergeschlagen wurde. Das Hissen der tibetischen Flagge steht symbolisch für gewaltlosen Widerstand, Gerechtigkeit sowie das Recht auf kulturelle und religiöse Selbstbestimmung.
Koordiniert wird die Kampagne von der Tibet Initiative Deutschland, die bundesweit Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen miteinander vernetzt. Die Delegiertengruppe aus Schleswig, bestehend aus Holger Herrmann, Christa Thode, Harald Lucius sowie Marita und Wolfgang Fauck von der Regionalgruppe Schleswig-Flensburg der Tibet Initiative Deutschland, war im Rathaus, um gemeinsam mit der Stadt Schleswig „Flagge zu zeigen“ und über die Aktion zu informieren.
Die stellvertretende Bürgervorsteherin Maren Korban betonte die Bedeutung der Beteiligung: „Mit dem Hissen der tibetischen Flagge setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Tibet. Gerade im Jubiläumsjahr der Kampagne wird deutlich, wie wichtig es ist, über Jahrzehnte hinweg Haltung zu zeigen. Menschenrechte sind universell und unteilbar - dafür steht auch die Stadt Schleswig.“
Mit der Teilnahme an der Jubiläumsaktion unterstreicht die Stadt Schleswig erneut ihr Engagement für Frieden, Dialog und internationale Verantwortung.
Weitere Informationen zur Kampagne und zur Situation in Tibet sind unter den folgenden Links verfügbar: www.tibet-initiative.de und https://www.deutschetibethilfe.de
