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Die Stadt Schleswig und ihre Partner*innen im Stadt-Umland-Bereich entwickeln die bestehende Kooperationsvereinbarung zu Wohn- und Gewerbeflächen weiter. Grundlage ist ein Beschluss der Ratsversammlung aus dem vergangenen Jahr, mit dem die interkommunale Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Gewerbeflächen sowie zusätzlicher Wohnbauflächen gestärkt wurde.

Neue Entwicklungen am Standort Schuby

In den vergangenen Monaten haben sich insbesondere am Standort Schuby neue Perspektiven ergeben, die bislang nicht Bestandteil der Kooperation waren. Dort besteht Interesse von Investoren an der Errichtung von zwei Rechenzentren sowie drei Batteriespeichern im Umfeld der bestehenden Umspannwerke von SH-Netz und TenneT.

Ergänzungsvereinbarung für den Energiepark Schuby

Um diese Vorhaben zu ermöglichen und gleichzeitig die regionale Entwicklung weiter strategisch auszurichten, haben die Partner im Stadt-Umland-Bereich eine Ergänzungsvereinbarung ausgearbeitet. Zentrales Element ist der Energiepark Schuby, der als gemeinsames Ankerprojekt der Kooperation definiert wird.

Darüber hinaus prüfen die beteiligten Kommunen die Entwicklung eines neuen interkommunalen Gewerbegebiets, das sich direkt an den Energiepark anschließen könnte. Ziel ist es, zusätzliche Flächen für Folgeansiedlungen zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region nachhaltig zu stärken.

Abwärmenutzung als regionaler Mehrwert

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die geplante Nutzung der entstehenden Abwärme aus den Rechenzentren. Diese soll künftig in der Region genutzt werden. Schleswig bietet sich dabei als möglicher Hauptabnehmer an. Bereits jetzt laufen hierzu konstruktive Gespräche zwischen der Gemeinde Schuby und der Stadt Schleswig.

Bürgermeister Jonas Kähler begrüßt die Entwicklungen ausdrücklich: „Die Projekte in Schuby sind eine große Chance für unsere gesamte Region. Wir können schnell, wir können pragmatisch, wir können Wirtschaftsansiedlungen möglich machen. Davon werden alle Partner*innen im Stadt-Umland-Bereich profitieren. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie der Landesplanung für die konstruktive Begleitung des Prozesses.“

Mit der Ergänzungsvereinbarung wird die interkommunale Zusammenarbeit gezielt weiterentwickelt und ein wichtiger Impuls für wirtschaftliche Entwicklung, Energieinfrastruktur und regionale Wertschöpfung gesetzt.