Im Zuge der Planungen für das Parkhausquartier geht die Stadt einen weiteren wichtigen Schritt: Für das entstehende „Bürgerforum“, dem sogenannten „Dritten Ort“ wird ein passender Name gesucht - und die Bürger*innen sind herzlich eingeladen, diesen Prozess aktiv mitzugestalten.
Das zukünftige „Bürgerforum“ soll ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Beteiligung werden. Umso wichtiger ist ein Name, der diese Funktion widerspiegelt, leicht verständlich ist und gleichzeitig die Identität der Stadt stärkt. Ziel ist es, eine Bezeichnung zu finden, die von möglichst vielen Menschen getragen wird und mit der sich die Stadtgesellschaft identifizieren kann.
Mitmachen und mitentscheiden - so funktioniert die Beteiligung
Die Namensfindung erfolgt in einem mehrstufigen, transparenten Beteiligungsverfahren. Im Mittelpunkt steht eine mehrwöchige Phase, in der alle Interessierten eigene Namensvorschläge einreichen können. Diese Ideensammlung läuft bis zum 17. Mai 2026.
Die Teilnahme ist bewusst einfach und niedrigschwellig gestaltet:
- Online über die Beteiligungsplattform easyfeedback, auf der Vorschläge eingereicht werden können: https://easy-feedback.de/umfrage/1973322/qx853C
- Analog über „Mitmach-Gelegenheiten“ vor Ort, wie z. B an Stellwänden im Rathaus oder in der Stadtbücherei
- Vor Ort bei Informations- und Beteiligungsangeboten im Innenstadtbereich, unter anderem beim „Tag der Demokratie“ auf dem Rathausmarkt am 28. April 2026
Eingeladen sind alle Einwohner*innen - unabhängig von Alter oder Hintergrund. Auch Schulen, Vereine, Initiativen sowie lokale Unternehmen sind ausdrücklich angesprochen, sich einzubringen.
Vom Vorschlag zur Entscheidung
Nach Abschluss der Ideensammlung werden alle eingereichten Vorschläge durch ein städtisches Auswahlgremium gesichtet und bewertet. Dieses setzt sich aus Vertreter*innen der Stadtverwaltung, der Politik, des Stadtmarketings sowie weiterer ziviler/städtischer Akteur*innen zusammen. Aus allen Einsendungen werden drei Favoriten ausgewählt.
In einem nächsten Schritt ist dann erneut die Öffentlichkeit gefragt: Vom 8. bis zum 28. Juni 2026 haben die Bürger*innen die Möglichkeit, über die drei ausgewählten Namen abzustimmen - online und vor Ort. Das Bürgerforum wird künftig den Namen mit den meisten Stimmen tragen.
Transparenter Prozess mit klaren Prinzipien
Der Beteiligungsprozess orientiert sich an klaren Leitlinien: Transparenz, einfache Zugänglichkeit, Inklusion, Ergebnisoffenheit und Verbindlichkeit. Alle Schritte werden nachvollziehbar kommuniziert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zur Teilnahme an der Umfrage zu erreichen.
Mit der Namenssuche setzt die Stadt bewusst auf Beteiligung und Dialog. „Ein Gebäude für die Stadtgesellschaft sollte auch einen Namen tragen, der aus der Mitte der Stadtgesellschaft kommt“, ist Bürgermeister Jonas Kähler der Meinung.
Jetzt Vorschläge einreichen
Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Denn der zukünftige Name soll nicht nur ein Gebäude bezeichnen - sondern ein Ort werden, mit dem sich viele Menschen verbunden fühlen. Der im Rahmen des Beteiligungsverfahrens ausgewählte Name soll dann künftig die offizielle Bezeichnung des Bürgerforums sein.
