Schleswig erhält einen klimaresistenten Wald. Nördlich der B201 (Langseestraße) hat die Stadt Schleswig eine ca. 5 Hektar große Fläche aufgeforstet.
Innerhalb von drei Tagen pflanzte das fortwirtschaftliche Lohnunternehmen Schmitt aus Borgwedel 20.000 Bäume. Durch die Verwendung unterschiedlicher Baumarten, die an den Standort angepasst sind, entsteht so ein stabiles Ökosystem. Der Klimawald bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Langfristig wird CO2im Holz und im Boden (Humus) gespeichert. Die Anlage des Klimawaldes dient der Umweltbildung und liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.
Ganz konkret wurden insgesamt 4,5 Hektar bepflanzt – 1 Hektar bindet ca. 10.000 CO2 pro Jahr.
Bei strahlendem Sonnenschein durften heute zwei dritte Schulklassen der Schule Nord zusammen mit ihren Lehrer*innen die letzten 200 Birken einpflanzen, die Lohnunternehmer Hansi
Schmitt gespendet hat.
Bürgermeister Stephan Dose begrüßte alle Schüler*innen, Lehrer*innen, die Schulleiterin der Schule Nord, den Bezirksförster Stefan Guntermann, Hansi Schmitt und Fabian Bellinghausen (Bau- und Umweltausschuss) und den Projektleiter Jens Bagehorn-Delor recht herzlich und bedankte sich für die großartige Unterstützung.
„Das ist Euer Wald. Ihr seid die Zukunft.“, erklärte Herr Guntermann den Drittklässlern und stattete die Kinder mit Spaten sowie Birkenpflanzen aus, die sichtlich Freude an ihrer Aufgabe hatten.
Die Bruttokosten der Aufforstung betragen 55.000 Euro. Die Nettokosten werden über die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein zu 100 % gefördert. Der verbleibende städtische Eigenanteil wird über eine weitere Förderung (Ackerlandprämie) des Landes gedeckt.
