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Jonas Kähler und Christian Sievers (JUZ) im Gespräch im Ständesaal
Jonas Kähler und Christian Sievers (JUZ) im Gespräch
30 Jahre KPR in Schleswig - Jonas Kähler und Petra Neumann (Vorsitzende KPR) vor Publikum
30 Jahre KPR in Schleswig - Jonas Kähler und Petra Neumann (Vorsitzende KPR)
Jonas Kähler und Karen Suhling mit Sozialpädagogischen Assistentinnen des WBZ
Thema Schutzburg: Jonas Kähler und Karen Suhling mit Sozialpädagogischen Assistentinnen des WBZ

Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Polizei, Schulen, sozialen Einrichtungen, Vereinen, Kirchen und Ehrenamt wurde am 20. Mai 2026 im Rathaus der Stadt Schleswig das 30-jährige Bestehen des Kommunalen Präventionsrates (KPR) gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Rückblick auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Präventionsarbeit sowie der Dank an die vielen Menschen, die den KPR seit seiner Gründung mit Engagement und Ideen geprägt haben.

Bürgermeister Jonas Kähler würdigte in seinem Grußwort die besondere Bedeutung des Netzwerks für die Stadt Schleswig. Der KPR sei seit 1996 ein wichtiger Motor für Prävention, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt und habe sich weit über die Stadtgrenzen hinaus zu einem anerkannten Beispiel kommunaler Präventionsarbeit entwickelt.

„Prävention bedeutet, hinzuschauen, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, betonte der Bürgermeister. „Der Kommunale Präventionsrat zeigt seit 30 Jahren eindrucksvoll, wie wichtig Kooperation, Vertrauen und gemeinsames Handeln für eine funktionierende Stadtgesellschaft sind.“

Besonders hervorgehoben wurde die breite Zusammenarbeit unterschiedlichster Institutionen und Organisationen – von Polizei und Schulen über Beratungsstellen, Jugendhilfe, Justiz und Gleichstellungsarbeit bis hin zu Ehrenamt, Sportvereinen und sozialen Einrichtungen. Gerade diese enge Vernetzung mache die Stärke des KPR aus.

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wurde auch auf zahlreiche Projekte und Initiativen zurückgeblickt, die die Präventionsarbeit in Schleswig über Jahrzehnte geprägt haben. Dazu zählen unter anderem die Projekte „Plan haben“, „Faustlos“, „Schutzburg“, die „Nacht-Raben“ sowie zahlreiche Aktionen zur Verkehrs- und Gewaltprävention.

Große Anerkennung erhielt zudem die langjährige Vorsitzende des Kommunalen Präventionsrates, Petra Neumann. Bürgermeister Kähler dankte ihr ausdrücklich für ihren Einsatz und ihr langjähriges Engagement für die Präventionsarbeit in Schleswig. Ebenso wurde die langjährige Unterstützung zahlreicher ehrenamtlich Engagierter und Netzwerkpartner*innen gewürdigt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Bedeutung aktueller Präventionsarbeit. Themen wie Verkehrssicherheit, Kriminalprävention, das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum sowie der Schutz vor häuslicher Gewalt seien weiterhin von großer gesellschaftlicher Relevanz. Beispielhaft genannt wurden dabei die Kampagne „AnsichtsSache“ sowie die enge Zusammenarbeit im Rahmen des Kooperations- und InterventionsKonzeptes (KIK) gegen häusliche Gewalt.

Der gemeinsame Austausch und die Gespräche auf der Jubiläumsveranstaltung machten deutlich: Der Kommunale Präventionsrat ist auch nach 30 Jahren ein lebendiges Netzwerk, das Menschen zusammenbringt und wichtige Impulse für das gesellschaftliche Miteinander in Schleswig setzt.