„Wanke nicht, mein Vaterland“ - ist der Text des Schleswig-Holstein-Liedes heute noch zeitgemäß? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Arbeitskreis Erinnerungskultur anlässlich des Jubiläums „80 Jahre Schleswig-Holstein“.
Informations- und Gesprächsveranstaltung
Der Arbeitskreis Erinnerungskultur lädt daher am 23. Juni um 16:00 Uhr zu einer Informations- und Gesprächsveranstaltung in das Museum für Outsiderkunst, Stadtweg 57 in Schleswig ein. Claas-Lucas Siebels (Stadtmuseum Schleswig), der die historische Einordnung übernimmt und Susanne Pertiet (Sprecherin der Kulturkonferenz) stellen gemeinsam die einzelnen Strophen des Liedes vor. Anschließend sind die Teilnehmenden eingeladen, über die Entstehung, Bedeutung und heutige Wahrnehmung des Schleswig-Holstein-Liedes ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde.
In diesem Jahr begeht Schleswig-Holstein sein 80-jähriges Bestehen. Das Land wurde am 23. August 1946 gegründet. Zugleich ist der 23. Juni in Schleswig der Tag der Erinnerung an die Bücherverbrennung von 1933. Die Veranstaltung steht daher auch im Zeichen einer kritischen Auseinandersetzung mit der Landesgeschichte und ihrer Erinnerungskultur. Als Zeichen des Gedenkens wird an diesem Tag vor Einrichtungen von Stadt, Kreis und Land halbmast geflaggt.
Mitmach-Aktion „Schleswig-Holstein singt“
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam zur Schützenkoppel aufzubrechen. Dort laden das Stadtmarketing Schleswig und Privatinitiator Klaus Katzer zu einer Mitmach-Aktion ein. Ziel ist es, das Schleswig-Holstein-Lied gemeinsam zu singen und dabei Pappschildern die Landesflagge nachzubilden. Die Aktion soll Menschen zusammenbringen, Geschichte erlebbar machen und die Verbundenheit mit Schleswig-Holstein sichtbar werden lassen. Begleitet wird die Veranstaltung von Bürgermeister Jonas Kähler und Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen.
