Update: FAQ zur Baumaßnahme Husumer Baum (Stand 8. Juli 2026 - im kursiven Schriftschnitt)
Da uns derzeit viele Fragen zur Baumaßnahme Husumer Baum erreichen, haben wir die wichtigsten Informationen zum aktuellen Stand der Arbeiten hier zusammengestellt.
Bei der Ertüchtigung des Husumer Baums handelt es sich um eine Gemeinschaftsaufgabe zwischen den Versorgern, Entsorgern und der Stadt. Neben der Erneuerung von Schmutz- und Regenwasser in Teilbereichen werden auch Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfaserleitungen sowie Straßen- und Gehwegflächen erneuert. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig zu sichern und den Husumer Baum für alle Verkehrsteilnehmer*innen sicherer und moderner zu gestalten.
FAQ zur Baumaßnahme Husumer Baum (Stand 8. Juni 2026)
Warum dauern die Bauarbeiten am Husumer Baum länger als ursprünglich geplant?
Die Baumaßnahme ist technisch anspruchsvoll und umfasst die Erneuerung von Kanalisation, Versorgungsleitungen, Straßen- und Gehwegflächen. Während der Bauzeit wurden zusätzliche Sicherheitsanforderungen durch die Berufsgenossenschaft Bau festgelegt. Dadurch mussten einzelne Arbeitsschritte und der Bauablauf angepasst werden.
Hinzu kam ein vorübergehender Baustopp in einem Teilbereich der Maßnahme. Die dadurch entstandenen Verzögerungen wirken sich auf den gesamten Zeitplan aus.
Warum entsteht der Eindruck, dass auf der Baustelle zeitweise nicht gearbeitet wird?
Nach der Freigabe durch die Berufsgenossenschaft Bau wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Einige Tätigkeiten können jedoch nur unter Vollsperrung durchgeführt werden und müssen sorgfältig vorbereitet werden.
Außerdem finden nicht alle Arbeiten sichtbar an der Oberfläche statt. Vermessungen, Abstimmungen, Prüfungen oder Vorbereitungen für Leitungsanschlüsse sind wichtige Bestandteile des Bauablaufs, auch wenn dabei nicht immer Baumaschinen im Einsatz zu sehen sind.
Welche Arbeiten wurden bereits erledigt?
Im ersten Bauabschnitt zwischen Mansteinstraße und Bötelstieg wurden bereits zahlreiche Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom, Straßenbeleuchtung und Glasfaser im westlichen Geh- und Radweg verlegt. Dadurch konnten inzwischen auch die Pflasterarbeiten beginnen.
Nach der erfolgreichen Spülung der neuen Wasserleitung und einer Wasserprobe, die die Keimfreiheit bestätigt hat, wurden zudem bereits die ersten Trinkwasserhausanschlüsse hergestellt.
Im Bereich zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße konnten nach einem längeren Baustopp durch die Berufsgenossenschaftaußerdem die ersten Abschnitte des Schmutz- und Regenwasserkanals verlegt werden.
Im Bereich zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße konnten nach einem längeren Baustopp, der aufgrund zusätzlicher Sicherheitsvorgaben der Berufsgenossenschaft erforderlich war, inzwischen die ersten Abschnitte des Schmutz- und Regenwasserkanals verlegt werden.
Welche Arbeiten stehen aktuell an?
Derzeit werden im Bauabschnitt zwischen der Mansteinstraße und dem Bötelstieg die Hausanschlüsse fertiggestellt. Gleichzeitig beginnen die Pflasterarbeiten am südlichen Gehweg. Für diese Arbeiten waren und sind mehrere Querungen der Fahrbahn erforderlich. Aufgrund der geltenden Sicherheitsvorgaben der Berufsgenossenschaft ist es notwendig, diese Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchzuführen.
Parallel dazu laufen im Abschnitt zwischen dem Bötelstieg und der DB-Unterführung die Vorbereitungen für die Herstellung der Hausanschlüsse. Im direkten Anschluss sollen auch dort die Arbeiten unter Vollsperrung erfolgen.
Im Abschnitt zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße werden zudem die Hauptleitungen für Schmutz- und Regenwasser abschnittsweise weiter verlegt.
Wann wird der erste Bauabschnitt fertiggestellt?
Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten im Abschnitt zwischen Mansteinstraße und Bötelstieg. Ziel ist es, diesen Bereich bis Ende Juli wieder für die Anlieger*innen freizugeben.
Wann ist die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen?
Der ursprünglich geplante Bauablauf hat sich aufgrund des Baustopps sowie zusätzlicher Sicherheitsauflagen verschoben. Die ausführende Baufirma hat deshalb Anfang Juli einen aktualisierten Bauzeitenplan vorgelegt.
Dieser sieht derzeit eine vorläufige Fertigstellung des Abschnitts zwischen der Mansteinstraße und der DB-Unterführung bis Mitte August vor. Die Arbeiten im weiteren Verlauf bis zum Einmündungsbereich Margarethenwallstraße werden voraussichtlich bis Ende September andauern. Der Bereich der Einmündung Margarethenwallstraße selbst wird nach aktueller Planung den gesamten Oktober in Anspruch nehmen.
Für den anschließenden Abschnitt zwischen der Margarethenwallstraße und dem Tegelbarg ist ein neuer Ausführungszeitraum von November 2026 bis Juni 2027 vorgesehen. Der tatsächliche Beginn und Ablauf der Arbeiten sind dabei von den Witterungsverhältnissen und insbesondere vom Verlauf der Winterperiode abhängig.
Bei einer komplexen Baumaßnahme dieser Größenordnung mit mehreren beteiligten Gewerken ist eine langfristige Terminplanung besonders anspruchsvoll. Der Baufortschritt hängt neben nicht beeinflussbaren Faktoren wie Boden- und Witterungsverhältnissen auch von erforderlichen Prüfungen, beispielsweise Wasser- und Spülproben, ab. Dadurch können sich im weiteren Verlauf unvermeidbare zeitliche Anpassungen ergeben.
Wie werden Anwohner*innen informiert?
Die Stadt Schleswig informiert regelmäßig über ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie über die städtischen Social-Media-Kanäle.
Direkt betroffene Anlieger*innen erhalten bei Bedarf zusätzliche Informationen, beispielsweise durch Einwurfzettel zu Änderungen der Erreichbarkeit oder zu Arbeiten an Hausanschlüssen.
Darüber hinaus können sich Bürger*innen jederzeit mit Fragen oder Hinweisen an den Fachdienst Tiefbau der Stadt Schleswig wenden.
Sind die Grundstücke weiterhin erreichbar?
Ja. Die Grundstücke bleiben während der gesamten Bauzeit grundsätzlich fußläufig erreichbar.
Der Bereich zwischen Bötelstieg und der Bahnunterführung ist derzeit für Anlieger*innen über den Bötelstieg erreichbar. Ab Ende Juli wird dieser Abschnitt aufgrund der anstehenden Arbeiten erneut voll gesperrt. Gleichzeitig wird der Bereich zwischen der Mansteinstraße und dem Bötelstieg wieder für Anlieger*innen freigegeben und kann dann ausschließlich über die Mansteinstraße erreicht werden.
Auch der Einmündungsbereich des Bötelstiegs am Husumer Baum ist ab Ende Juli von der Vollsperrung betroffen. Eine Befahrung ist dann nur bis an den Baustellenbereich möglich.
Der Abschnitt zwischen der Bahnunterführung und der Margarethenwallstraße bleibt weiterhin voll gesperrt.
Werden Post, Paketdienste und die Müllabfuhr informiert?
Ja. Im Rahmen der verkehrsrechtlichen Anordnungen werden alle relevanten Stellen über Sperrungen und Umleitungen informiert. Dazu gehören unter anderem Polizei, Rettungsdienste, ÖPNV sowie die für die Abfallentsorgung zuständigen Unternehmen.
Da eine direkte Information sämtlicher privater Liefer- und Dienstleistungsunternehmen nicht möglich ist, werden Anwohner*innen gebeten, ihre jeweiligen Dienstleister bei Bedarf selbst über die Erreichbarkeit zu informieren.
Warum sind teilweise Vollsperrungen notwendig?
Für bestimmte Arbeiten, insbesondere bei der Querung von Versorgungsleitungen und der Herstellung von Hausanschlüssen, schreiben die aktuellen Arbeitsschutzvorgaben eine Vollsperrung vor.
Diese Vorgaben dienen dem Schutz der Beschäftigten auf der Baustelle und sind verbindlich einzuhalten.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
- Direkt vor Ort bei der ausführenden Firma: Während der Ausführung der Arbeiten kann die Firma jederzeit angesprochen werden. Ansprechpartner ist der Schachtmeister Lutz Rieß (in der Regel Mo–Fr 07:00–16:00 Uhr, Änderungen jederzeit möglich).
- Schleswiger Stadtwerke: Sollte eine Antwort vor Ort nicht ausreichen, können sich Bürger*innen an die zentralen Telefonnummer der Stadtwerke SH: +49 4621 801 462 wenden.
- Fachdienst Tiefbau der Stadt Schleswig: Für offene Fragen, die vor Ort oder bei den Stadtwerken nicht geklärt werden können, steht der FD Tiefbau unter +49 4621 814 464 (Frau Lingner) zur Verfügung.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mittwochs direkt vor Ort (ca. 09:45 Uhr, vor der Baubesprechung) mit den Beteiligten der Baumaßnahme ins Gespräch zu gehen, insbesondere bei dringenden Anliegen.
