3. Update: FAQ zur Baumaßnahme Husumer Baum (Stand 21. September 2026 – in grüner Schriftfarbe)
Da uns derzeit viele Fragen zur Baumaßnahme Husumer Baum erreichen, haben wir die wichtigsten Informationen zum aktuellen Stand der Arbeiten hier zusammengestellt.
Bei der Ertüchtigung des Husumer Baums handelt es sich um eine Gemeinschaftsaufgabe zwischen den Versorgern, Entsorgern und der Stadt. Neben der Erneuerung von Schmutz- und Regenwasser in Teilbereichen werden auch Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfaserleitungen sowie Straßen- und Gehwegflächen erneuert. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig zu sichern und den Husumer Baum für alle Verkehrsteilnehmer*innen sicherer und moderner zu gestalten.
FAQ zur Baumaßnahme Husumer Baum (Stand 8. Juni/8. Juli 2026/21. September 2026)
Warum dauern die Bauarbeiten am Husumer Baum länger als ursprünglich geplant?
Die Baumaßnahme ist technisch anspruchsvoll und umfasst die Erneuerung von Kanalisation, Versorgungsleitungen, Straßen- und Gehwegflächen. Während der Bauzeit wurden zusätzliche Sicherheitsanforderungen durch die Berufsgenossenschaft Bau festgelegt. Dadurch mussten einzelne Arbeitsschritte und der Bauablauf angepasst werden.
Hinzu kam ein vorübergehender Baustopp in einem Teilbereich der Maßnahme. Die dadurch entstandenen Verzögerungen wirken sich auf den gesamten Zeitplan aus.
Warum entsteht der Eindruck, dass auf der Baustelle zeitweise nicht gearbeitet wird?
Nach der Freigabe durch die Berufsgenossenschaft Bau wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Einige Tätigkeiten können jedoch nur unter Vollsperrung durchgeführt werden und müssen sorgfältig vorbereitet werden.
Außerdem finden nicht alle Arbeiten sichtbar an der Oberfläche statt. Vermessungen, Abstimmungen, Prüfungen oder Vorbereitungen für Leitungsanschlüsse sind wichtige Bestandteile des Bauablaufs, auch wenn dabei nicht immer Baumaschinen im Einsatz zu sehen sind.
Welche Arbeiten wurden bereits erledigt?
Im ersten Bauabschnitt zwischen Mansteinstraße und Bötelstieg wurden zahlreiche Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom, Straßenbeleuchtung und Glasfaser im westlichen Geh- und Radweg verlegt sowie der Geh- und Radweg beidseitig neu gepflastert.
Nach der erfolgreichen Spülung der neuen Wasserleitung und einer Wasserprobe, die die Keimfreiheit bestätigt hat, die ersten Trinkwasserhausanschlüsse hergestellt.
Für den Abschnitt Bötelstieg bis zur DB-Unterführung sind die Verlegearbeiten der Versorgungsleitungen, der Hauswasseranschlüsse und die Pflasterarbeiten im Geh- und Radweg weitestgehend abgeschlossen.
Im Bereich zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße konnten nach einem längeren Baustopp, der aufgrund zusätzlicher Sicherheitsvorgaben der Berufsgenossenschaft erforderlich war, inzwischen die ersten Abschnitte des Schmutz- und Regenwasserkanals verlegt werden.
Welche Arbeiten stehen aktuell an?
Derzeit finden im Einmündungsbereich des Bötelstieg An- und Umschlussarbeiten der Versorger statt. Für diese Arbeiten musste ein Teilbereich der Fahrbahn im Bötelstieg, aber auch im Husumer Baum, aufgebrochen werden. Aufgrund der geltenden Sicherheitsvorgaben der Berufsgenossenschaft ist es notwendig, diese Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchzuführen. Die Vollsperrung liegt aktuell von der Mansteinstraße kommend Richtung Margarethenwallstraße ab Bötelstieg bis Margarethenwallstraße vor.
Im Abschnitt zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße werden die Hauptleitungen für Schmutz- und Regenwasser abschnittsweise weiter verlegt.
Die Grundstücke vom Vollsperrungsbereich bleiben ausschließlich fußläufig erreichbar.
Der Abschnitt zwischen der Mansteinstraße und der Vollsperrung in Höhe der Hausnummer 13 ist für den Verkehr freigegeben und kann von Anlieger*innen befahren werden. Im wieder freigegebenen Bereich sind zusätzliche Halteverbote eingerichtet. Außerdem sind die Wendemöglichkeiten für größere Fahrzeuge, insbesondere Lkw, nur eingeschränkt vorhanden. Die Freigabe für den Abschnitt Bötelstieg bis zur DB-Unterführung erfolgt nach Abschluss der Arbeiten im Bötelstieg.
Wann wird der erste Bauabschnitt fertiggestellt?
Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten im Einmündungsbereich Bötelstieg. Ziel ist es, auch den Bereich bis Ende September wieder für die Anlieger*innen freizugeben.
Wann ist die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen?
Der ursprünglich geplante Bauablauf hat sich aufgrund des Baustopps sowie zusätzlicher Sicherheitsauflagen verschoben. Die ausführende Baufirma hat deshalb Anfang Juli einen aktualisierten Bauzeitenplan vorgelegt.
Aufgrund verschärfter Sicherheitsauflagen der Berufsgenossenschaft BAU (BG Bau) musste für die Herstellung der Versorgungsgräben im Abschnitt zwischen der DB-Unterführung und der Margarethenwallstraße ein anderes Verbauverfahren gewählt werden. Der dafür erforderliche Verbau musste zunächst neu beschafft und statisch berechnet werden, bevor die Arbeiten nach Freigabe durch die BG BAU beginnen konnten.
Der Bauzeitenplan sieht derzeit eine vorläufige Fertigstellung des Abschnitts zwischen der Mansteinstraße und der DB-Unterführung bis Ende September vor. Die Arbeiten im weiteren Verlauf bis zum Einmündungsbereich Margarethenwallstraße werden voraussichtlich bis Ende 2026 andauern. Der Bereich der Einmündung Margarethenwallstraße selbst wird nach aktuellem Stand frühstens Ende November begonnen werden und über den Jahreswechsel hinaus andauern.
Für den anschließenden Abschnitt zwischen der Margarethenwallstraße und dem Tegelbarg ist ein neuer Ausführungszeitraum von Januar 2026 bis Juli 2027 vorgesehen. Der tatsächliche Beginn und Ablauf der Arbeiten sind dabei von den Witterungsverhältnissen und insbesondere vom Verlauf der Winterperiode abhängig.
Bei einer komplexen Baumaßnahme dieser Größenordnung mit mehreren beteiligten Gewerken ist eine langfristige Terminplanung besonders anspruchsvoll. Der Baufortschritt hängt neben nicht beeinflussbaren Faktoren wie Boden- und Witterungsverhältnissen auch von erforderlichen Prüfungen, beispielsweise Wasser- und Spülproben, ab. Dadurch können sich im weiteren Verlauf unvermeidbare zeitliche Anpassungen ergeben.
Wie werden Anwohner*innen informiert?
Die Stadt Schleswig informiert regelmäßig über ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie über die städtischen Social-Media-Kanäle.
Direkt betroffene Anlieger*innen erhalten bei Bedarf zusätzliche Informationen, beispielsweise durch Einwurfzettel zu Änderungen der Erreichbarkeit oder zu Arbeiten an Hausanschlüssen.
Darüber hinaus können sich Bürger*innen jederzeit mit Fragen oder Hinweisen an den Fachdienst Tiefbau und Bauverwaltung der Stadt Schleswig wenden.
Sind die Grundstücke weiterhin erreichbar?
Ja. Die Grundstücke bleiben während der gesamten Bauzeit grundsätzlich fußläufig erreichbar.
Der Abschnitt zwischen der Mansteinstraße und der Vollsperrung (Höhe Hausnummer 13) ist wieder für Anlieger*innen erreichbar. Die Zufahrt erfolgt derzeit ausschließlich über die Mansteinstraße.
Der Bereich ab der Zufahrt Bötelstieg bis zur DB-Unterführung und im weiteren Verlauf bis zur Margarethenwallstraße ist voll gesperrt und ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.
Auch der Einmündungsbereich des Bötelstiegs am Husumer Baum ist von der Vollsperrung betroffen. Eine Befahrung ist nur bis an den Baustellenbereich möglich.
Werden Post, Paketdienste und die Müllabfuhr informiert?
Ja. Im Rahmen der verkehrsrechtlichen Anordnungen werden alle relevanten Stellen über Sperrungen und Umleitungen informiert. Dazu gehören unter anderem Polizei, Rettungsdienste, ÖPNV sowie die für die Abfallentsorgung zuständigen Unternehmen.
Da eine direkte Information sämtlicher privater Liefer- und Dienstleistungsunternehmen nicht möglich ist, werden Anwohner*innen gebeten, ihre jeweiligen Dienstleister bei Bedarf selbst über die Erreichbarkeit zu informieren.
Warum sind teilweise Vollsperrungen notwendig?
Für bestimmte Arbeiten, insbesondere bei der Querung von Versorgungsleitungen und der Herstellung von Hausanschlüssen, schreiben die aktuellen Arbeitsschutzvorgaben eine Vollsperrung vor.
Diese Vorgaben dienen dem Schutz der Beschäftigten auf der Baustelle und sind verbindlich einzuhalten.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
- Direkt vor Ort bei der ausführenden Firma: Während der Ausführung der Arbeiten kann die Firma jederzeit angesprochen werden. Ansprechpartner ist der Schachtmeister Lutz Rieß(in der Regel montags bis donnerstags 07:00 bis 16:00 Uhr, freitags von 07:00 bis 12:00 Uhr, Änderungen jederzeit möglich).
- Schleswiger Stadtwerke: Sollte eine Antwort vor Ort nicht ausreichen, können sich Bürger*innen an die zentralen Telefonnummer der Stadtwerke SH: +49 4621 801 462 wenden.
- Fachdienst Tiefbau und Bauverwaltung der Stadt Schleswig: Für offene Fragen, die vor Ort oder bei den Stadtwerken SH nicht geklärt werden können, steht der Fachdienst Tiefbau und Bauverwaltungunter +49 4621 814 464 (Yvonne Lingner) zur Verfügung.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mittwochs direkt vor Ort (ca. 09:45 Uhr, vor der Baubesprechung) mit den Beteiligten der Baumaßnahme ins Gespräch zu gehen, insbesondere bei dringenden Anliegen.
