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Nach 25 Jahren endet die Präsentation der historischen Teddybär-Sammlung im Stadtmuseum Schleswig. Die Stadt Schleswig und die Sammlerfamilie Reichstein konnten sich nicht auf die künftigen Rahmenbedingungen für eine weitere Präsentation der Sammlung verständigen. Professor Joachim Reichstein hat sich daher entschieden, die Sammlung künftig an einem anderen Ort zu zeigen. Der bestehende Leihvertrag endet regulär am 31. Januar 2027. Die Übergabe der Teddybären an die Familie ist im Anschluss vorgesehen.

Seit 2002 waren die mehr als 1.500 Teddybären ein besonderer Anziehungspunkt im Stadtmuseum. Die Sammlung zog Besucher*innen aus Schleswig und der Region an und erfreute sich insbesondere bei Familien großer Beliebtheit.

Bürgermeister Jonas Kähler bedankt sich bei Professor Joachim Reichstein und Annette Reichstein für das langjährige Vertrauen und dafür, dass sie die außergewöhnliche Sammlung über viele Jahre für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben. „Die Teddybären gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zur Geschichte des Stadtmuseums. Über 25 Jahre konnten wir diese besondere Sammlung in Schleswig zeigen und damit vielen Menschen eine Freude machen. Dafür sind wir Professor Reichstein und seiner Familie sehr dankbar. Die Sammlung hat unser Museum über viele Jahre bereichert und wird vielen Besucher*innen in besonderer Erinnerung bleiben.“

Die Stadt Schleswig bedankt sich bei Professor Joachim Reichstein und Annette Reichstein für das langjährige Vertrauen und dafür, dass sie diese außergewöhnliche Sammlung über so viele Jahre für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.

Raum für Begegnung und neue Impulse

Mit dem Auszug der Teddybär-Sammlung entsteht im Stadtmuseum zugleich ein Freiraum. Der bisherige Ausstellungsraum bleibt für Besucher*innen geöffnet und soll weiterhin als Spiel- und Werkstattbereich genutzt werden. Kleinere Präsentationen, kreatives Gestalten, freies Spielen und vor allem Begegnungen können dort künftig ihren Platz finden.

Die Stadt möchte diesen Freiraum nutzen, um stärker mit Besucher*innen des Museums und mit Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen. Ihre Ideen und Interessen sollen dabei eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Museums bilden. Der freiwerdende Raum bietet dafür eine gute Gelegenheit, neue Formate des Austauschs und der Beteiligung zunächst auszuprobieren und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Neukonzeption des Museums ab 2027

Eine grundlegende Neukonzeption des Sammlungs- und Ausstellungsprofils des Stadtmuseums ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Sie soll nach dem Wechsel an der Spitze des Museums im Sommer 2027 angestoßen werden. Auf dem Weg zu einem stärker partizipativ ausgerichteten Museum für Bürger*innen sollen dann auch die in der Zwischenzeit gewonnenen Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft einfließen. 

„Der Abschied von der Teddybär-Sammlung ist für uns ein Einschnitt. Gleichzeitig eröffnet der frei werdende Raum die Möglichkeit, mit unseren Besucher*innen und den Menschen aus dem Stadtteil stärker ins Gespräch zu kommen und neue Ideen gemeinsam auszuprobieren“, sagt Dr. Dörte Beier, Leiterin des Stadtmuseums. „Wir möchten zuhören, Erfahrungen sammeln und gemeinsam Perspektiven für das Museum entwickeln“, ergänzt Karsten Biermann, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Ordnung. 

Die für 2027 auf dem Gelände des Stadtmuseums geplanten Baumaßnahmen zur Verbesserung der Umfassungswege und der Leitungsinfrastruktur sollen bei geöffnetem Museums- und Ausstellungsbetrieb nach wie vor umgesetzt werden. Auch der Cafébetrieb im Stadtmuseum wird trotz Bauaktivitäten und den Veränderungen im Teddy Bär Haus aufrechterhalten. kennenzulernen.